Di

26

Mär

2013

Melanie Pfeifer blickt optimistisch in die Zukunft

Melanie Pfeifer bei der Kanuslalom Europameisterschaft 2012 auf dem Augsburger Eiskanal
Melanie Pfeifer bei der Kanuslalom Europameisterschaft 2012 auf dem Augsburger Eiskanal
“Ich habe schon immer die Sportler bewundert, die sich aus solchen Rückschlägen wieder hochgekämpft haben. Das möchte ich auch schaffen.” (Melanie Pfeifer)
Im Interview mit Marianne Stenglein auf kanu.de schildert die 26-jährige Augsburgerin Melanie Pfeifer ihre Wünsche, Pläne und Ziele für die nächste Zeit. Seit Ende August plagten sie immer wieder starke Schulterschmerzen, die auch durch die Einnahme von Medikamenten, regelmäßige Physiotherapie, ruhig stellen der Schulter und kurzzeitige Aufgabe ihres Lieblingssports dem Paddeln nicht verschwanden. Deshalb musste sie am Dienstag dem 20. November 2012 operiert werden.

Vorbereitung auf anstehende Qualifikationen


Auf die Frage wie sie sich auf die bevorstehenden Qualifikationen vorbereiten wolle, antwortete sie, dass Sie sich vorerst mit dem Einarmschwimmen, Trainieren am Seilzug, dem Trainieren mit dem Fahrradergometer und Rumpf- und Kraftübungen begnügen müsse. Bald darf sie auch wieder joggen und voraussichtlich ab dem 13. Februar wieder paddeln, jedoch erst mal nur auf Flachwasser (flaches Gewässer mit wenig Strömung).

Kleine Schritte


Melanie Pfeiffer berichtet, dass das Training mit dem Fahrradergometer zwar anstrengend und zäh sei, sie sich aber über jede überstandene Woche nach der OP freue und oft vom Paddeln träume. Sie habe während ihrer Verletzung gelernt sich über kleine, erfolgreiche Schritte zu freuen, deshalb sei es nicht so schlimm, dass sie nicht bei den diesjährigen Qualifikationen für die Europameisterschaft und bei der Weltmeisterschaft dabei sein könne.

Ihre wichtigsten Erfolge


Als Melanie Pfeiffer ihre wichtigsten Erfolge aufzählen soll, beginnt sie mit dem zweiten Platz bei der Europameisterschaft 2012 in Augsburg, wo sie nur knapp die Goldmedaille verpasste. Danach nennt sie ihre gute Weltranglistenplatzierung (3. Platz).

Wie sieht die Zukunft aus?


In der Zukunft möchte Melanie Pfeiffer beruflich auch weiterhin Leistungssport betreiben, damit sich die quälende Schulterreha auch wirklich lohnt. Da sie von der Bundeswehr gefördert wird, sodass sie nebenbei ihren Master-Studiengang in Logistik beenden kann, möchte sie weiterhin ihre großen Träume verfolgen, wie zum Beispiel an den Olympischen Spielen teilzunehmen.
Zum Schluss möchte sie den Nachwuchssportlern Folgendes mit auf den Weg geben: Sie sollen den Spaß am Sport nie verlieren auch wenn der Weg manchmal steinig sei, denn nach Niederlagen kämen auch wieder Erfolge!
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